Kali Linux - Oracle VM VirtualBox

Grundlagen

Der Funktionsumfang einer virtuellen Maschine (VM) ist im Grunde genommen der gleiche wie der von physischen Systemen, wie zum Beispiel einem Computer. Beide führen nämlich Betriebssystem und Anwendungen aus. Eine VM wird von einem physischen System aus gestartet, also in einem Fenster oder im Vollbildmodus ausgeführt. Hierfür wird eine Visualisierungssoftware wie VirtualBox benötigt.

Ziel dieses Tutorials ist es das Betriebssystem Kali Linux mit Hilfe von VirtualBox in einer VM zu installieren.

Kali Linux ist eine auf dem Betriebssystem Debian basierende Linux-Distribution, die im Jahr 2013 veröffentlicht wurde.

Durch die zahlreichen Tools und Werkzeuge, die speziell für Penetrations- und Sicherheitstests entwickelt wurden, richtet sich Kali Linux eher an erfahrene und profesionelle Anwender. Es kann aber natürlich genau so gut von Privatleuten genutzt werden.

Vorteile von Virtuellen Maschinen

Der Einsatz virtueller Maschinen bringt natürliche einige Vorteile gegenüber "normaler" physischer Computer.

  • Kosten- und Platzersparnis,
  • komfortable Testumgebung,
  • gute Ressourcenauslastung,
  • Absicherung des Hauptsystems durch die virtuelle Maschine,
  • Hardware-Unabhängigkeit

Download

Zum einen benötigst du eine virtuelle Maschine. Eine in der Praxis bewährte Lösung ist Virtual Box von Oracle.
https://www.virtualbox.org/

Das Betriebssystem Kali Linux bekommst du von der offiziellen Webseite, im Download-Bereich kannst du dir das passende Image herunterladen. Momentan steht dir die Version 2020.1 zum Download bereit. Es gibt die Möglichkeit ein direktes VMware Image oder Vbox Image herunterzuladen, ich habe in diesem Tutorial allerdings  das normale Kali Linux 64 Bit Image verwendet.
https://www.kali.org/downloads/

Wenn du etwas tiefer in die Materie einsteigen möchtest, empfehle ich dir dich auf folgender Seite umzuschauen:
https://kali.training/.
Dort findest du wichtige Tipps, Tricks, Bücher und Kurse die sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Benutzer geeignet sind.

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Virtual Box Manager Starten

Nachdem du Virtual Box heruntergeladen und erfolgreich installiert hast, kann der Oracle VM Virtual Box Manager gestartet werden.

Virtuelle Maschine erzeugen

Starte den Oracle VirtualBox Manager und erzeuge eine neue virtuelle Maschine. Gib dann Name, Speicherort, Typ und Version des Betriebssystems an. Für Kali Linux wähle die Betriebssystemversion Debian.

Im nächsten Fenster wählst du die Größe des Hauptspeichers (RAM) der virtuellen Maschine. Jenachdem was du später mit dem Betriebssystem vor hast bzw. welche Programme und Tools du benutzten willst kannts du die Größe des Hauptspeichers anpassen. Natürlich kommt es auch darauf an, wie viel RAM dir überhaupt zur Verfügung stehen.

Anschließend solltest du zur Konfiguration eine virtuelle Festplatte hinzufügen.

Behalte als Dateityp die Standardeinstellung VDI (VirtualBox Disk Image) bei.

Wähle einen Namen und eine Größe für die Festplatte und erzeuge anschließend die virtuelle Maschine.

Einstellungen der virtuellen Maschine

Um per Drag & Drop oder Copy & Paste zwischen deinem Hauptsystem und der virtuellen Maschine zu interagieren, nimm folgende Einstellungen vor.

Um eine bessere Performance zu erreichen, kannst du zusätzliche Prozessorkerne verwenden.

Einbinden des Kali Linux Images

Binde die heruntergeladene .ISO Datei in der virtuellen Maschine ein. Wähle die eben erstellte Virtuelle Maschine aus und klicke auf Ändern. Navigiere anschließend zu der Einstellung Massenspeicher und binde die Kali Linux .iso Datei unter Attribute / Optisches Laufwerk ein.

Kali Linux - Installation

Starte die eben erzeugte virtuelle Maschine.

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Auswahl der zu installierenden Software

Bis jetzt wurde lediglich der Betriebssystemkern installiert. An diese Stelle kann zum einen eine Desktop-Umgebung, und zum anderen die Tools, die vorinstalliert werden sollen, ausgewählt werden.


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